Vertikalgarten

Wenn das Grüne die Wand hoch geht

Pflanzen, die einen Rahmen haben

Nicht jeder hat zu Zimmerpflanzen ein gutes Verhältnis. Das hängt meist damit zusammen, dass man sich irgendwie erinnert: es handelt sich um Lebewesen, die regelmäßige Fürsorge benötigen. Und genau da hakt es beim modernen Lebensstil oft, es bleibt keine Zeit, sich zuverlässig und regelmäßig zu kümmern, da sind einfach zu viele andere Dinge, die unsere Aufmerksamkeit voll bean- spruchen.

Irgendwo erinnert man sich natürlich auch daran, gehört zu haben, dass Pflanzen geeignet sein können, ein angenehmes und gesundes Klima in Räumen zu erzeugen. Wem dann noch ein Schreckensbild einer ewig lange for sich hinsterbenden Hydrokultur-Pflanze unter einer UV-Lampe vor Augen kommt, nimmt erst einmal wieder Abstand von der Idee, zumindest der Gesundheit zu liebe, über eine entsprechende Neuanschaffung nachzudenken.

Wer erstmals dann mit etwas konfrontiert wird, was so aussieht, wie auf diesem Foto (re), der kommt ins Stutzen. Was ist das? Sicher künstlich!? Nein, weit gefehlt, diese Pflanzen leben und lassen es sich gut gehen. Sie hängen an der Wand. Nicht einfach so, sondern eingebettet in ein Gefüge, das offenbar leistungsfähig genug ist, ihnen das zu geben, was sie zum Gedeihen benötigen.


Das Geheimnis "backstage"

Hinter dem grünen Erfolg steckt ein Bewässerungssystem mit Reservoir, das durch seine Konstruktion und Beschaffenheit ohne Strom - und damit ohne Pumpe und Beleuchtung - funktioniert. Die Abstände, in denen man sich dann einmal kümmern muss, werden - abhängig von der Luftfeuchtigkeit und dem Wasserbedarf der eingesetzten Pflanzen -  deutlich verlängert. Wer eine größere Wand und nicht nur ein Bild begrünt sehen möchte, kann die einzelnen Elemente zusammen fügen lassen und damit sogar raumhohe und mehrere Meter breite grüne Wände entstehen lassen.

Damit werden Pflanzen zu einer Art von Inneneinrichtungselement, was in dieser Präsenz bisher nicht möglich schien. Man kann sich kaum einen Einrichtungsstil vorstellen, der dazu nicht passen würde, zumal die Pflanzen in ihrer Zusammenstellung variiert werden können. Gerade ein auf Minimalismus ausgerichteter Wohnstil, der zwangsläufig dazu neigt, unerwünschte Halleffekte auszulösen, kann durch eine Vertikalbegrünung eine deutlich wohnlichere Note erhalten.

Pflanzen benötigen unterschiedlich viel Licht, um zu gedeihen und wenn auch das System selbst ohne Strom ausgestattet ist, so bleibt trotzdem die Notwendigkeit, das Lichtbedürfnis der ausgewählten Bepflanzung den Raumgegebenheiten und der vorhandenen Beleuchtung anzupassen. Gegebenenfalls können somit durch gezielte Auswahl von Pflanzen, die mit halbschattigen Plätzen zurecht kommen und der auf sie abgestimmten Beleuch-tungssituation Bereiche belebt werden, die ansonsten unattraktiv erscheinen und dazu führen, dass man sie lieber meidet bzw. ignoriert. Gründe Wände in dieser Form sind eine tolle Chance für solche "toten" Ecken, wie sie manchmal den architektonischen Verhältnissen geschuldet sind und die man ansonsten auch durch keinen Kniff "weggezaubert" bekommt.


Der Rahmen kann auch größer ... und noch größer sein

Wer den Wunsch hat, größere Flächen - übrigens innen UND aussen - mit einem kleinen grünen Dschungel zu gestalten, der ist gut beraten, sich beraten zu lassen. Die Auswahl der geeigneten Pflanzen bzgl. des ganztägigen und ganzjährigen Lichteinfalls bzw. der eventuell notwendigen Zusatzbeleuchtung ist genauso Teil der Erfolgsgeschichte, wie auch die Auswahl der dafür geeigneten Pflanzen und ihre Verträglichkeit zueinander. Pflanzen, die beispielsweise zu schnell wachsen, würden aufgrund der dichten Anordnung, das Wachstum solcher behindern, die langsamer wachsen.

 

Wir haben da einen konkreten Tipp für Sie, wenn Sie nach einem Fachbetrieb suchen, der Ihnen in der Beratung und Umsetzung zur Seite stehen kann. Dies gilt auch für Beleuchtungskonzepte und Gestaltungslösungen im Außenbereich: Erfahrung punktet!

www.gefaesserie.de

www.schoene-gefaesse.de

 


Kommentar schreiben

Kommentare: 0